Die Schul­beglei­ter:innen

Naviga­toren durch den Schul­alltag

JuCare leitet aus seinem Selbst­verständnis von Schulbegleitung ein grundlegendes und handlungs­leitendes Ziel ab. Unsere Schulbegleit­er:innen tragen im Rahmen ihrer Tätigkeit dazu bei, eine bedarfs- und ressourcenorientierte Einbindung der Schüler:innen in das soziale Umfeld zu erreichen. Die zunehmende Befähigung zur Eigenständigkeit und somit eine wachsende Unabhängigkeit von der entsprechenden Unterstützung sind die nächsten Ziele und Gelingens­bedingungen für einen erfolgreichen Schulbesuch.
Sie sind Impulsgeber und Dolmetscher, Steuermann (-frau) und Matrose. In bestimmten Situationen sind sie ein Anker, oder sogar ein ganzer Hafen. Sie sind der Wind in den Segeln und der Leuchtturm bei unklarer Sicht. Sie sollen Selbst­wirksamkeitserleben und soziale Eingebundenheit ermöglichen und vor harter Brandung schützen. Das kann die Schul­begleitung nicht allein vollziehen. Hierzu bedarf es eines multiprofessionellen Teams in der Schule. JuCare schafft einen unterstützenden fachlichen Rahmen, um die Schulbegleiter:innen in den Schulalltag fest einzubinden und gemeinsam mit Lehrer:innen, sowie anderen Fachkräften und vor allem den Eltern einen einheitlichen Blick auf das Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen zu legen.
JuCare Glühbirne
„Unser Sohn Felix liebt alles was mit „Star Wars“ zu tun hat, aber vor allem den kleinen Droiden C-3PO, der viele Sprachen versteht und alles proto­kolliert, was geschieht. Für Felix ist unser Schulbegleiter so etwas wie C-3PO“

So lange wie nötig - so kurz wie möglich

Dieser therapeutische Grundsatz ist für JuCare handlungs­leitend und fußt auf dem Selbst­verständnis, dass Schüler:innen mit einem individuellen Unterstützungs­bedarf, wie z.B. bei einer autismusspezifischen Einschränkung der Handlungsfähigkeit, trotz Annahme der Schul­begleitung den schulischen Alltag selbstständig und eigenverantwortlich bewältigen und gestalten wollen.
Dieses Streben entspricht dem Grundbedürfnis des Menschen nach Autonomie, neben den Grund­bedürfnissen nach sozialer Einge­bundenheit und Kompetenz. Diese Haltung und Annahme ist aus fachlicher Sicht ein Meilenstein in der Umsetzung gelungener Inklusion. Für die Schulbegleiter:innen ergeben sich hieraus komplexe Anfor­derungen an ihre schulische Tätigkeit.
Autonomie fördern
Einzeltherapie Mann und Mädchen Kontakt

Nähe und Distanz in der Beziehung - ein Balanceakt

Eltern wissen, wenn ihr Kind eine Schul­begleitung erhält, dass es durch diese Person viele Stunden in der Woche in Situationen begleitet wird, die von den Eltern nicht beeinflusst werden können – und sollen. Die Sorge, dass ihr Kind sich wohlfühlt, ist häufig groß und Erleichterung kommt durch die Gewissheit, dass Schulbe­gleiter:in und Kind eine gute Beziehung eingehen.
Aber auch hier ist es die Aufgabe der Schulbe­gleiter:in darauf zu achten, dass Bindungen und Beziehungen nicht zu eng und Distanz und Ablösung gut gestaltet werden, um Selbst­ständigkeit zu fördern und damit den Hilfebedarf schrittweise zu reduzieren.
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